CSR beim ESW

Das ESW – Evangelisches Siedlungswerk ist das größte evangelische Wohnungsunternehmen in Deutschland. Das Unternehmen ist sich seit jeher seiner besonderen Verantwortung bewusst. In der Schaffung und Bereitstellung von bezahlbarem und nachhaltig bewirtschafteten Wohnraum liegt der originäre Unternehmenszweck. Die Unternehmensstrategie basiert auf langfristigen Zielen, die sozialen Auftrag und wirtschaftlichen Erfolg, in Verantwortung gegenüber dem kulturellen Umfeld und unter Einbezug ökologischer Aspekte, in Einklang bringen.

Um dieses umfassende Engagement für Nachhaltigkeit besser sichtbar zu machen, hat das ESW eine Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK)-Entsprechenserklärung abgegeben. In dieser werden 20 vornehmlich nicht finanzielle Kriterien der Bereiche Markt, Mitarbeiter, Umwelt und Gesellschaft kurz und prägnant erläutert.

Die gewonnenen Erfahrungen bei der Erstellung der DNK-Entsprechenserklärung hat das ESW gemeinsam mit fünf weiteren Wohnungsunternehmen in einem Modellprojekt des GdW, dem Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, einfließen lassen. Das Ergebnis: ein Leitfaden zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex, zugeschnitten auf die bestehende wohnungswirtschaftliche Ergänzung. Kleineren und mittleren Unternehmen der Wohnungswirtschaft soll damit der Einstieg in die Auseinandersetzung mit der Nachhaltigkeitsberichterstattung erleichtert werden.

Ein klares Bekenntnis zum Stellenwert der Ökologie im Unternehmen und im Wohnungsbestand stellt auch die für 2016 geplante Umstellung vom kirchlichen Umweltmanagementsystem „Grüner Gockel“ auf das international anerkannte Umweltmanagementsystem Eco-Management and Audit Scheme (EMAS), auch bekannt als Öko-Audit dar. Bereits seit 2011 wird für die eigengenutzten Immobilien des Unternehmens ökologischer Strom bezogen. Bei Neubau- und Modernisierungsprojekten wird ein hoher Energieeffizienzstandard (KfW 70) erfüllt, der über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgeht. Seit Frühjahr 2015 erfolgt die neue ökologische Ausrichtung der Grünflächen der Wohnanlagen. Zum einen werden die Rasenflächen sukzessive durch Wildblumenwiesen ersetzt, zum anderen wird bei der Bepflanzung der Anlagen insgesamt vor allem auf heimische Pflanzen zurückgegriffen. Die Mieter werden dabei ebenfalls nicht vergessen. Ende 2015 wurde erstmalig eine Umweltbildungs-Aktion in Kooperation mit dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) durchgeführt. Dabei konnten Kinder mehrerer Mietwohnanlagen spielerisch die Natur erkunden und anschließend unter Anleitung eigene Nistkästen für Vögel bauen.

Von | 2016-10-18T11:06:34+00:00 August 5th, 2016|Allgemein, Berufsprofil|0 Kommentare